Ohne Studien vom international vergleichenden PISA-Typ verhindern „blinde Flecken“ oder
subjektive persönliche Überzeugungen die freie Sicht auf den tatsächlichen Zustand des Gesamtsystems.
Diese persönliche Brille ist nicht selten durch ideologische oder parteipolitische
Prädispositionen stark gefärbt. Fakten und objektive Evidenz stören so oft die persönliche
„Harmonie“. Daher werden solche Studien von manchen Personengruppen ganz grundsätzlich
abgelehnt.
Günter Haider & Lorenz Lassnigg, in: Werner Specht (Hrsg.), Nationaler Bildungsbericht, Österreich 2009, Band 1: Das Schulsystem im Spiegel von Daten und Indikatoren, Seite 17