Mit zunehmender Bildungsebene steigt die Erwerbsbeteiligung, während die Differenz zwischen
den Geschlechtern sinkt. Im EU-19 Durchschnitt liegt die Erwerbsquote von Männern mit
Pflichtschulbildung bei 69 % (Frauen: 47 %) und steigt bei Hochschulabsolvent/inn/en auf
89 % bei Männern bzw. 81 % bei Frauen an. Männer mit Abschluss der Sekundarstufe II
erreichen im EU-Durchschnitt Erwerbsquoten von bis zu 82 % (Frauen: 67 %).
Günter Haider & Lorenz Lassnigg, in: Werner Specht (Hrsg.), Nationaler Bildungsbericht, Österreich 2009, Band 1: Das Schulsystem im Spiegel von Daten und Indikatoren, Seite 97