Schüler/innen mit Migrationshintergrund – gemessen an der Alltagssprache bzw. der Nationalität
– verteilen sich sehr unterschiedlich auf die verschiedenen Schultypen und Fachrichtungen.
Im Allgemeinbildenden Schulwesen fällt auf, dass Kinder von Zugewanderten in
Sonderschulen überrepräsentiert sind, und zwar sowohl hinsichtlich ihrer Alltagssprache als
auch der Nationalität. Hier liegt die Vermutung nahe, dass häufig Sprachschwierigkeiten die
Ursache für die Überstellung in eine sonderpädagogische Schulform darstellen.